Nach langer Planung und Vorbereitung wurde auf den sechs Flachdächern der Bungalows im Marianum eine Photovoltaik- Anlage installiert. Diese haben eine optimale Ausrichtung mit sehr geringer Verschattung und bieten optimale Voraussetzungen für den Betrieb einer solchen Anlage.
Mit der Kapazität von knapp unter 100 kWp werden voraussichtlich 90.000 kWh pro Jahr produziert und ca. 76 % des Stromes direkt im Marianum genutzt. Der Rest wird über die hauseigene Trafostation für andere Haushalte in Krefeld zur Verfügung gestellt oder dient zum „Tanken“ unserer zukünftigen Elektrofahrzeuge, von denen das erste bald in Betrieb genommen wird.
Die Kinder und Mitarbeiter im Marianum freuen sich, mit dieser Anlage einen großen Beitrag zur Klimaneutralität leisten zu können.
Seit einigen Wochen züchtet das Marianum in einigen Gruppen selber Schmetterlinge. Das Projekt wird mit zahlreichen Informationsmaterialien und ganz viel Neugier begleitet. Die Bewohner verfolgen täglich die Veränderungen der Raupen. Alle warten sehnsüchtig auf das Schlüpfen der ersten Schmetterlinge. Heute ist der große Tag und die ersten Schmetterlinge sind geschlüpft. Das diese selbstverständlich sofort in die Freiheit entlassen werden ist für die Kinder selbstverständlich.
Mit dem Projekt gelingt es kleine Kinder und sogar Jugendlichen für das Thema zu begeistern. Der Sinn für Nachhaltigkeit und Umweltschutz wird für die Bewohner ersichtlich. Gleichzeitig bekommen die Kinder ein Gefühl für die Entwicklungsschritte des Lebens.
Das Marianum erneuert die Bader und Sanitarbereiche in den funf Wohnhausern auf der Hubertusstraße und Nordstraße. Jede dort untergebrachte Wohngruppe betreut zwischen sechs und zehn Kinder bzw. Jugendliche und verfügt über zwei bzw. drei große Bäder mit mehreren Waschbecken, Dusche und/oder Badewanne. Darüber hinaus haben einige Zimmer für ältere Jugendliche und die Erzieher-Zimmer jeweils ein eigenes Bad mit Dusche und WC, das nur über das eigene Zimmer zugänglich ist. Zusätzlich gibt es auf jeder Etage mehrere einzelne WCs.
Neben den Bädern werden auch die Wasserleitungen sowie die Heizungsrohre erneuert und nach neuestem Stand isoliert sowie die Elektroleitungen aufgerüstet. Damit werden die Wohngruppen innen fit für die Zukunft gemacht und nachhaltig und umweltbewusst ausgebaut.
Die Arbeiten in der ersten Wohngruppe sind bereits abgeschlossen. Die Kinder freuen sich riesig über die schonen und modernen Bader. Bis Ende November werden noch zwei weitere Wohngruppen umgebaut und die restlichen Wohngruppen folgen Anfang nächstes Jahr.
Diese Investition in die langfristige Zukunft des Marianum steigert nicht nur die Aspekte „Nachhaltigkeit und Umwelt“, sondern auch die gelebte „Optische Herzlichkeit“ im Marianum.
Im Marianum werden die zehn Wohngruppen sowie die Zentralbereiche durch mehrere Warmwasserspeicher versorgt. Die bisherigen Speicher wurden im Rahmen der durchgeführten Energieberatung als Potentiale für eine weitere Optimierung der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes ausgemacht und wurden durch moderne und energieeffizientere Modelle ersetzt.
Die in Folge dessen sinkenden Kosten für die Fernwarme, die das Wasser erhitzt, helfen dem Marianum den hohen Standard der Freizeitangebote für die Kinder und Jugendlichen zu halten und noch weiter auszubauen.
Die Mittagsverpflegung bereiten die drei Köchinnen im Marianum von montags bis freitags täglich frisch zu. Die Kinder
der einzelnen Wohngruppen sowie die hauseigene Kindertagesstätte holen die Speisen frisch ab und essen sie dann in
den einzelnen Gruppen, zusammen mit den Erziehern/innen.
Unsere Küche wird von zahlreichen regionalen Zulieferern regelmäßig mit frischen Zutaten beliefert. Das betrifft unseren Bäcker, Obst- und Gemüse-Händler, Metzger, Geflügelhof, Getränkemarkt und einen Zulieferer für die restlichen Produkte.
Neben einer gesunden, abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung legen wir großen Wert auf saisonale und regionale Produkte. Das unterstützt die regionale nachhaltige Landwirtschaft, sorgt für kurze Transportwege und schmeckt den Kindern, wie das wöchentliche Feedback an die Küche (hier der Gruppe Nimmerland) zeigt.