Umbau der Verselbständigung abgeschlossen

Umbau der Verselbständigung abgeschlossen

Das Marianum in Krefeld – eine stationäre Einrichtung der Jugendhilfe – bietet den betreuungsbedürftigen Jugendlichen in den letzten ein bis zwei Jahren vor der Volljährigkeit die Möglichkeit, sich in kleinen Apartments auf die vor ihnen liegende Selbständigkeit in der eigenen Wohnung vorzubereiten. Das Apartmenthaus an der Nordstraße bot bisher Platz für elf Betreuungsplätze auf drei Etagen. Das Gebäude stammt noch aus den 70er-Jahren, so dass eine Modernisierung der Leitungen, Elektrik, Bäder und zahlreicher weiterer Gewerke erforderlich wurde.

Nach nur siebenmonatiger Bauphase wurden die Umbauarbeiten nun termingerecht abgeschlossen. Die Umbauten erfolgten im laufenden Betrieb der Einrichtung und sicherten so eine kontinuierliche weitere Betreuung der Jugendlichen. Die Arbeiten wurden zuerst auf der linken und dann auf der rechten Gebäudeseite und jeweils gleichzeitig auf allen sechs umgebauten Etagen durchgeführt. Dem Architekturbüro Unzen ist es dabei sehr gut gelungen, mehrerer Gewerke gleichzeitig nebeneinander zu koordinieren, was zu einer von vorneherein eingeplanten deutlichen Verkürzung der Bauphase gesorgt hat. Zudem haben sich auch die Firmen, die sich auch schon aus mehreren Vorprojekten kannten, sehr gut untereinander kooperiert, sich abgestimmt und gegenseitig unterstützt.

Die Bewohner freuten sich sehr über die neuen und modern ausgestatteten Zimmer, die als Einzelapartment oder Zweier-Wohngemeinschaft jeweils mit eigenem Bad und eigener Küche hergerichtet wurden.

Mit dem Umbau wurde auch eine weitere und damit vierte Etage des Gebäudes für die stationäre Jugendhilfe hergerichtet. Damit hat das Marianum seine stationären Betreuungskapazitäten in der Verselbständigung um sieben neu geschaffene Plätze erweitern können. Die neuen Plätze sollen auch für die erweiterte Integration unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge genutzt werden.

Gleichzeitig wurden auch die Zimmer des KEV-Internates modernisiert, die sich im gleichen Gebäude auf den weiteren zwei Etagen befinden und in der die Nachwuchsspieler des Krefelder Eislauf-Verein 1981 e. V. wohnen.

Nachdem die Umbauten der Gebäude, die Einrichtung der Zimmer und der Einzug der ersten weiteren Bewohner auf den neu geschaffenen Plätzen erfolgt ist, war es Zeit für ein Resümee. Die Jugendlichen, die Pädagogen, der Bauherr und die Architekten zeigten sich rundum zufrieden mit der gesamten Umbauphase und dem erzielten Ergebnis.

Die darüber hinaus erfolgte Spende des Architekturbüros Unzen wird im Marianum für eine noch weiter verbesserte Betreuung der Jugendlichen in der Verselbständigung verwendet.

Modernisierung des Hochhauses wird von DHL tatkräftigt unterstützt

Modernisierung des Hochhauses wird von DHL tatkräftigt unterstützt

Am zurückliegenden Samstag, den 26.04.25, trafen sich 13 unverbesserliche Freunde und Freundinnen der DHL um 08.30 Uhr
vor dem ehemaligen Mitarbeiterwohnhauses, seit 1986 die Heimat der Verselbständigungsgruppe für junge Menschen zwischen 16-21 Jahren (JMWE).

Sie alle unterstützten uns bei den vorbereitenden Maßnahmen zur Modernisierung der Wohnräume, Bäder und Küchen. Die Aufgabenstellung war 2-gliedrig und umfasste die Inventarräumung unzähliger Appartements und Büros in den Sperrmüllcontainer und in die Kellerräume des Hochhauses, damit die umfassende Hochhaussanierung starten kann.

Voller Elan und hochmotiviert begaben sich die vielen Helfer in Richtung Hochhausaufzug und mussten zähneknirschend zur Kenntnis nehmen, dass dieser leider „defekt“ war. Wer die langjährigen Freundinnen und Freunde der DHL kennenlernen durfte weiß, dass Störungen ignoriert werden.

Die Arbeiten begannen mit der Sperrmüllentsorgung über den Außenaufzug und verliefen in atemberaubender Geschwindigkeit, sodass kurz vor der Mittagpause der Entschluss gefasst wurde, auch den 2. Teil der Aufgabenstellung (Bestandinventar) ebenfalls über den Außenaufzug in Angriff zu nehmen. Dieser beinhaltete, dass sich die Laufwege um ein Vielfaches verlängerten.

Fortan fuhr der Aufzug in Höchstgeschwindigkeit, um die vielen Helfer im Erdgeschoss mit neuem Gut zu bedienen. Viele Hände, viel Motivation und eine große Portion Humor führten zum versöhnlichen und sehr erfolgreichen Verlauf der Aktion. Der Sperrmüll wurde entsorgt und die Bestandmöbel wurden in den Kellerräumen zwischengelagert.

Ein riesiges Dankeschön den großartigen Helferinnen und Helfer, die durch ihre positive Herangehensweise offensichtlich Berge versetzen können und jeder Herausforderung gewachsen sind.