Mission Tannenbaum

Mission Tannenbaum

Auch dieses Jahr hat sich die Gruppe Panama in den weihnachtlichen Wald nach Bloemersheim begeben, um bei einem leckeren Kakao und Waffeln einen Tannenbaum für die Gruppe schlagen zu gehen.

Nach langer Suche nach dem schönsten Baum, wurde dieser dann mit kindlichem Muskelschmalz gefällt und zum Auto getragen.

In der Gruppe schön geschmückt leuchtet er nun und wartet mit den Panamananas aufs Christkind.

In der Weihnachtsbäckerei

In der Weihnachtsbäckerei

Am Wochenende haben die Kinder der Gruppe Panama ihre Lebkuchenhäuser fertiggestellt.

Es wurde genascht, gebastelt und der Zuckerguss sorgte für den Halt.

Stolz präsentierten sie unserem Hauswichtel ihre Werke und ab jetzt wird genascht, bis die Zähne weh tun 😊

Besonderer Weihnachtsmarkt

Besonderer Weihnachtsmarkt

Nach einem Jahr Pause waren wir in diesem Jahr wieder mit einem Stand auf dem besonderen Weihnachtsmarkt vertreten. Trotz des durchwachsenen Wetters war der Markt gut besucht und wir erhielten sehr viel positives Feedback für unseren Stand.

Wir bedanken uns bei allen Helfern und vor allem bei den Weihnachtsmarktbesuchern, die dazu beigetragen haben, dass der Tag für uns so erfolgreich war.

Der Erlös kommt wie immer den Kindern des Marianums zugute.

Umbau der Verselbständigung abgeschlossen

Umbau der Verselbständigung abgeschlossen

Das Marianum in Krefeld – eine stationäre Einrichtung der Jugendhilfe – bietet den betreuungsbedürftigen Jugendlichen in den letzten ein bis zwei Jahren vor der Volljährigkeit die Möglichkeit, sich in kleinen Apartments auf die vor ihnen liegende Selbständigkeit in der eigenen Wohnung vorzubereiten. Das Apartmenthaus an der Nordstraße bot bisher Platz für elf Betreuungsplätze auf drei Etagen. Das Gebäude stammt noch aus den 70er-Jahren, so dass eine Modernisierung der Leitungen, Elektrik, Bäder und zahlreicher weiterer Gewerke erforderlich wurde.

Nach nur siebenmonatiger Bauphase wurden die Umbauarbeiten nun termingerecht abgeschlossen. Die Umbauten erfolgten im laufenden Betrieb der Einrichtung und sicherten so eine kontinuierliche weitere Betreuung der Jugendlichen. Die Arbeiten wurden zuerst auf der linken und dann auf der rechten Gebäudeseite und jeweils gleichzeitig auf allen sechs umgebauten Etagen durchgeführt. Dem Architekturbüro Unzen ist es dabei sehr gut gelungen, mehrerer Gewerke gleichzeitig nebeneinander zu koordinieren, was zu einer von vorneherein eingeplanten deutlichen Verkürzung der Bauphase gesorgt hat. Zudem haben sich auch die Firmen, die sich auch schon aus mehreren Vorprojekten kannten, sehr gut untereinander kooperiert, sich abgestimmt und gegenseitig unterstützt.

Die Bewohner freuten sich sehr über die neuen und modern ausgestatteten Zimmer, die als Einzelapartment oder Zweier-Wohngemeinschaft jeweils mit eigenem Bad und eigener Küche hergerichtet wurden.

Mit dem Umbau wurde auch eine weitere und damit vierte Etage des Gebäudes für die stationäre Jugendhilfe hergerichtet. Damit hat das Marianum seine stationären Betreuungskapazitäten in der Verselbständigung um sieben neu geschaffene Plätze erweitern können. Die neuen Plätze sollen auch für die erweiterte Integration unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge genutzt werden.

Gleichzeitig wurden auch die Zimmer des KEV-Internates modernisiert, die sich im gleichen Gebäude auf den weiteren zwei Etagen befinden und in der die Nachwuchsspieler des Krefelder Eislauf-Verein 1981 e. V. wohnen.

Nachdem die Umbauten der Gebäude, die Einrichtung der Zimmer und der Einzug der ersten weiteren Bewohner auf den neu geschaffenen Plätzen erfolgt ist, war es Zeit für ein Resümee. Die Jugendlichen, die Pädagogen, der Bauherr und die Architekten zeigten sich rundum zufrieden mit der gesamten Umbauphase und dem erzielten Ergebnis.

Die darüber hinaus erfolgte Spende des Architekturbüros Unzen wird im Marianum für eine noch weiter verbesserte Betreuung der Jugendlichen in der Verselbständigung verwendet.

Unser langjähriges Kuratoriumsmitglied Siegfried Thomaßen erhält das Bundesverdienstkreuz

Unser langjähriges Kuratoriumsmitglied Siegfried Thomaßen erhält das Bundesverdienstkreuz

Große Ehre für Siegfried Thomaßen: Der Tönisvorster wurde am Montag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Das „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“, wie es offiziell heißt, wurde Thomaßen wegen seines langjährigen ehrenamtlichen Engagements als Präsident von action medeor und aufgrund seines Engagements im Krefelder Stadtsportbund und in der Stiftung Katholische Armenverwaltung verliehen. Zusammen mit 19 anderen Persönlichkeiten wurde er daher vom Bundespräsidenten persönlich für sein „herausragendes Engagement“ ausgezeichnet.

„Deutschland in der Welt“ – so lautete das Motto, unter dem die feierliche Ordensverleihung im Schloss Bellevue stand. Und unter diese Überschrift könnte man auch das Engagement von Siegfried Thomaßen fassen. Denn seit mehr als 10 Jahren ist er der ehrenamtliche Präsident des Tönisvorster Medikamentenhilfswerks action medeor, das eine klare Vision verfolgt: Kein Mensch soll an behandelbaren Krankheiten sterben müssen. Dies ist der Grund, warum sich action medeor weltweit dafür engagiert, dass Menschen Zugang zu Gesundheitsleistungen haben. Mehr als 18.000 Pakete mit Medikamenten und medizinischer Ausrüstung hat das Hilfswerk allein im letzten Jahr verschickt, mehr als 50 humanitäre Projekte durchgeführt. Und mehr als zwei Millionen Menschen haben im letzten Jahr weltweit von diesem Engagement profitiert.

Unter der Präsidentschaft von Siegfried Thomaßen hat action medeor entscheidende Entwicklungsschritte vollzogen. So wurden unter seiner Leitung unter anderem die Gründung und der Ausbau zweier Niederlassungen in Tansania und Malawi beschlossen, um die medizinische Hilfe noch näher dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird. Der Kompetenzaufbau im Bereich der Medizintechnik fiel genauso in seine Präsidentschaft wie humanitäre Hilfe in unzähligen Katastrophen- und Krisengebieten.

Aber auch lokal engagiert sich der in Krefeld geborene Ordensträger seit Jahren, etwa als stellvertretender Vorsitzender des Stadtsportbunds (SSB) seiner Geburtsstadt. Seit mehr als 20 Jahren ist Thomaßen dort im Vorstand ehrenamtlich tätig. In dieser Zeit brachte er sich vor allem in die Analyse und Schärfung der strategischen Ausrichtung des SSB ein. In den von ihm initiierten „Sportdialog“ wurden nicht nur die Mitgliedsvereine des SSB einbezogen, sondern auch die zuständigen Fachbereiche und Dezernate der Stadtverwaltung und wesentliche politische Entscheider der Stadt Krefeld. Die daraus entstandene „Sportstättenkommission“ erstellte erstmals in der Geschichte Krefelds unter wissenschaftlicher Begleitung eine Bestandsaufnahme aller vorhandenen Sportstätten und gab Impulse für Renovierungen und Neubauten – ein wichtiger Baustein, um eine in die Zukunft gerichtete Entwicklung für den Sport in Krefeld zu ermöglichen.

Um Krefeld als „Sportstadt“ mit Blickrichtung auf die zukünftige Entwicklung weiter voranbringen zu können, moderiert Thomaßen bis heute ein Steuerungsgremium aus Politikvertretern, Mitgliedern der Stadtverwaltung und dem SSB Krefeld, das unter dem Slogan „Krefeld bewegt sich – natürlich“ die Sportentwicklung der Stadt in allen Lebensbereichen voranbringen soll. Das Zukunftsprojekt bündelt die Kräfte der unterschiedlichen Akteure, so dass in enger Abstimmung sportliche Zukunftsvisionen für Krefeld erdacht und umgesetzt werden.

Ehrenamtliches Engagement zeigt Siegfried Thomaßen schließlich auch seit vielen Jahren im Kuratorium der Stiftung Katholische Armenverwaltung, die mit dem Krefelder Marianum unter anderem eine stationäre Jugendhilfeeinrichtung und zwei Kindertagesstätten betreibt. Dort hat er sich sehr intensiv bei der Neuausrichtung der Stiftung auf die Anforderungen der Zukunft engagiert. Er war zudem entscheidend an der Gründung der gemeinnützigen JI Jugendhilfe-Infrastruktur gGmbH beteiligt, die unter anderem die im Januar 2025 eröffnete Kita Blumenwiese in Krefeld gebaut hat. Sie betreut jetzt in Trägerschaft der Katholischen Armenverwaltung 125 Kinder.

Foto: © Bundesregierung / Steffen Kugler