Nachdem in der Covid-19-Pandemie zahlreiche Sportaktivitäten für die Kinder und Jugendlichen eingestellt werden mussten, startet das Marianum bei jetzt sinkenden Infektionszahlen und wärmerem Wetter wieder mit eigenen Angeboten durch. Da Sport in der Gruppe aber aktuell weiterhin nur im Freien erfolgen darf, hat sich das Marianum etwas einfallen lassen.
Die hausinterne Taiwan-Do-Gruppe, die sonst in der Aula auf der eigenen Mattenanlage trainiert, wird ab morgen auf unserem 800 Quadratmeter großen Sportfeld mit ausreichendem Abstand trainieren. Darüber hinaus stellen wir den Sportplatz auch dem Fechtclub Krefeld e. V. zur Verfügung, der aktuell ebenfalls nur im Freien trainieren darf. Das Training hat auch bei einigen Kindern im Marianum großes Interesse geweckt, sodass es nun auch eine kleine interne Gruppe gibt, die von den Trainern des Vereins ehrenamtlich betreut wird. Darüber hinaus laufen die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme der eigenen Laufgruppe.
Die Kinder freuen sich riesig über die Angebote und hoffen auf beständiges und einigermaßen trockenes Wetter.
Hinweis: Bei allen Planungen und der Durchführung orientieren wir uns selbstverständlich immer an den erforderlichen und erlaubten Rahmenbedingungen, Altersbeschränkungen, Hygienevorgaben und der Corona-Schutzverordnung.
Die Mittagsverpflegung bereiten die drei Köchinnen im Marianum von montags bis freitags täglich frisch zu. Die Kinder
der einzelnen Wohngruppen sowie die hauseigene Kindertagesstätte holen die Speisen frisch ab und essen sie dann in
den einzelnen Gruppen, zusammen mit den Erziehern/innen.
Unsere Küche wird von zahlreichen regionalen Zulieferern regelmäßig mit frischen Zutaten beliefert. Das betrifft unseren Bäcker, Obst- und Gemüse-Händler, Metzger, Geflügelhof, Getränkemarkt und einen Zulieferer für die restlichen Produkte.
Neben einer gesunden, abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung legen wir großen Wert auf saisonale und regionale Produkte. Das unterstützt die regionale nachhaltige Landwirtschaft, sorgt für kurze Transportwege und schmeckt den Kindern, wie das wöchentliche Feedback an die Küche (hier der Gruppe Nimmerland) zeigt.
Das Marianum hat sich bereits seit Beginn der Pandemie für den Einsatz umweltfreundlicher Stoffmasken eingesetzt. Private Näherinnen und Mitarbeiter mehrere Firmen haben uns dabei aktiv unterstützt. Leider sind diese Stoffmasken nach aktuellen Erkenntnissen nicht mehr ausreichend und im Rahmen der Pandemie medizinischer Mundschutz erforderlich.
Dank einer großzügigen Spende der Feld Textil GmbH aus Krefeld konnten die Kinder, Jugendlichen und Mitarbeiter mit zertifizierten Stoffmasken ausgestattet werden. Die stehen sogar unserem „Historischen Sparschwein“ gut. Das Marianum bedankt sich für die Unterstützung und freut sich den Müllberg der Einwegmasken etwas verringern zu können.
Das Marianum vermittelt den Kindern und Jugendlichen die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Das wird auch durch das diesjährige Spendenprojekt unterstützt. Aus Eigeninitiative und ohne Nutzung von Spendenmittel hat das Marianum sich dazu entschieden, zukünftig zu 100 % auf Ökostrom umzustellen. Ein entsprechender Vertrag mit den Stadtwerken Krefeld wurde heute unterzeichnet.
Darüber hinaus nutzt das Marianum bereits seit Jahren die Optionen der Fernwärme zum Betrieb der Heizungsanlagen und Warmwasserbereitung.
In Kombination ist das Marianum daher zukünftig vollständig unabhängig von der Nutzung fossiler Brennstoffe.
19.02.2021
Das Marianum hat in mehreren altersgerechten Aktionen mit den Kindern den Stromverbrauch in den Gruppen thematisiert und analysiert. Der Unterschied zwischen dem Verbrauch einer Glühbirne im Vergleich zur LED-Lampe und der daraus
resultierende vermeidbare CO2-Ausstoß in Abhängigkeit von der Brenndauer der Beleuchtung wurden ermittelt.
Die Kinder gingen danach auf die Suche nach „Energiefressern“ und stellten fest, dass bereits zahlreiche LED-Lampen im Einsatz sind. Die noch vorhandenen Glühbirnen wurden, wo immer es möglich war, ersetzt. Wenn die Kinder nun fragen: „Warum ist denn das Licht noch an?“ merken wir, dass wir ein Teilziel hin zur Stärkung des natürlichen Selbstverständnisses für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und dem Umweltschutz erreicht haben.